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Rückblick: TapU brechen – Ein Wochenende voller Austausch und Tiefe

Vom 28. bis 30. November 2025 haben sich elf engagierte Teilnehmende gemeinsam mit unserem Team auf den Weg gemacht, gesellschaftliche Tabus zu hinterfragen und neue Perspektiven zu entdecken. Begleitet wurde das Wochenende von intensiven Gesprächen, kreativen Methoden und einer Atmosphäre, die Vertrauen und Offenheit ermöglichte.

Vom 28. bis 30. November 2025 haben sich elf engagierte Teilnehmende gemeinsam mit unserem Team auf den Weg gemacht, gesellschaftliche Tabus zu hinterfragen und neue Perspektiven zu entdecken. Begleitet wurde das Wochenende von intensiven Gesprächen, kreativen Methoden und einer Atmosphäre, die Vertrauen und Offenheit ermöglichte. Schon am Freitagabend nahmen wir uns Zeit, um anzukommen, einander kennenzulernen und Regeln für ein respektvolles Miteinander zu entwickeln. Erste Gedanken zum Thema „Tabu“ wurden gesammelt und mit spielerischen Elementen wie dem Kennenlernen mit mitgebrachten Kinderfotos und einer Austauschrunde, entstand ein lebendiger Einstieg, der Lust auf mehr machte. Der Samstag führte uns in die Tiefe. In Kleingruppen beleuchteten wir Tabus aus dem Alltag und stellten uns die Frage: Worüber wird (wie) gesprochen – und worüber (warum) eigentlich nicht? Dabei wurden nicht nur Tabus benannt, sondern auch gebrochen: durch ehrliche Gespräche, Perspektivwechsel und kreativer Methoden, wie der „TapU“- Materialkoffer kennengelernt. Es war spürbar, wie wichtig Räume sind, in denen solche Themen offen angesprochen werden können. Ein besonderer Höhepunkt war die Schreibwerkstatt am Samstagnachmittag. Hier entstanden Texte, die persönlich, ehrlich und berührend waren. Die Teilnehmenden öffneten sich mutig und brachten Gedanken zu Papier, die sonst oft unausgesprochen bleiben. Am Abend wurden einige

dieser Texte präsentiert – ein bewegender Moment, der zeigte, wieviel Tiefe und Kreativität in der Gruppe steckte. Anschließend sorgte ein offener Abend für Leichtigkeit und gemeinsames Lachen, ein gelungener Ausklang nach einem intensiven Tag. Am Sonntag reflektierten wir das Wochenende und wagten einen Ausblick: Welche Tabus wollen wir künftig brechen? Welche Gespräche führen wir weiter? Mit einem gemeinsamen Abschlussmoment endete ein inspirierendes Seminar, das uns alle bereichert hat. Was bleibt? Vor allem die Erfahrung, wie wertvoll es ist, Räume für ehrlichen Austausch zu schaffen. Die mutigen Texte, die entstanden sind, werden uns noch lange begleiten. Und die Gemeinschaft, die sich in diesen Tagen entwickelt hat, zeigt, wie stark Offenheit verbindet. Es war ein Wochenende voller Tiefe, Kreativität und Mut – und wir sind dankbar für jede Begegnung.

Texte / Fotos von Justin Sathiskumar

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