Artikel

Politisches Engagement junger Menschen fördern

Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie

Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann hat am Montag (25.11.) der „Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie“ offiziell die Anerkennungsurkunde übergeben.

Sie kann sich damit als voll rechts- und handlungsfähige Stiftung ihrem Ziel widmen, „junge Menschen zu unterstützen und zu ermuntern, sich einzumischen“. So hat es die Stiftung in der Präambel ihrer Satzung formuliert. Und darauf bezog sich der RP gleich zu Beginn seiner Rede – im Beisein des Stiftungsvorsitzenden Dirk Loose, der Mitglieder des Vorstandes und des Stiftungsrates sowie des Dortmunder Oberbürgermeisters Ullrich Sierau. Auch bei vergleichsweise kleinen Projekten – vom Bau eines Spielplatzes bis zum Erhalt von Freizeitangeboten – gehe es darum, die Menschen in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen, sagte Dr. Bollermann. „Es braucht Menschen, die sich für ein bestimmtes Projekt engagieren! Und gleichzeitig muss Politik alles tun, das konkrete Engagement von Kindern und Jugendlichen (sowie ihrer Eltern) auch zu belohnen – denn natürlich stellen Diskussionen um jugendpolitische Forderungen und ihre Umsetzung oft den ersten Kontakt zwischen jungen Menschen und Kommunalpolitik dar. Das sind in der Regel die ersten Erfahrungen, die junge Leute mit praktischer Demokratie machen“, so Gerd Bollermann, der vor seiner Zeit als Landtagsabgeordneter und Regierungspräsident als Ratsmitglied in Dortmund auch Jugendpolitik gestaltet hatte. Insofern freute sich der RP ganz besonders, dem Stiftungsvorsitzenden Dirk Loose jetzt das „Grundsteindokument“ für die zukünftige Arbeit der „Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie“ überreichen zu dürfen. Zuvor hatte Oberbürgermeister Ullrich Sierau bei der Zeremonie in der Bürgerhalle des Rathauses u.a. betont, dass es sich um ein Engagement über Parteigrenzen hinweg handele, das höchste Anerkennung verdiene.

Enge Kooperation mit anderen Akteuren

Der Verein Jugendring Dortmund Verwaltungsausschuss e.V. hatte 2011 eine rechtlich unselbständige, aber gemeinnützige Stiftung gegründet. Die jetzt in Arnsberg genehmigte Umwandlung in eine rechtlich selbständige Stiftung sei die richtige Entscheidung gewesen, so Bollermann. Denn: „Ein gut dotiertes Stiftungsvermögen, aus dessen Erträgen die Stiftungszwecke realisiert werden sollen und müssen, ist unabdingbar, um Stiftungsziele nachhaltig erfüllen zu können.“ Und: Die Anerkennungsurkunde sei ein staatliches „Gütesiegel“ und damit auch ein „Marketinginstrument“. Die Zwecke der Stiftung sind z.B. die Förderung der Jugendhilfe, der Erziehung, Volks- und Berufsbildung, einer internationalen Gesinnung und Toleranz sowie der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens. Demokratiebewusstsein und demokratisches Engagement von jungen Menschen in Dortmund soll in diesem Sinne gestärkt werden – u.a. durch Bildungs-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit, Veranstaltungen, eine ideelle und materielle Projektbegleitung, die Sicherung von Beteiligungsrechten und die Förderung der Selbstorganisation junger Menschen. Hierbei will die Stiftung eng mit anderen Einrichtungen und Institutionen kooperieren. Bildhinweis:
Foto 1: Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann (vorne links) übergab dem Stiftungsvorsitzenden Dirk Loose (rechts) die Anerkennungsurkunde.
Foto 2: Mitglieder des Stiftungsvorstandes und Stiftungsrates freuen sich mit Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann und Oberbürgermeister Ullrich Sierau über die Anerkennungsurkunde.

Evangelische Jugend Dortmund

Jahreslosung 2020

Ich glaube;
hilf meinem Unglauben.

Markus-Evangelium 9,24