Jugendbegegnung mit Menschen aus Novi Sad
Während des siebentägigen Aufenthalts hatten die jungen Teilnehmenden die Möglichkeit, an einem reichhaltigen und vielfältigen Programm an pädagogischen, kulturellen und sozial engagierten Aktivitäten teilzunehmen.
Von besonderer Bedeutung für den diesjährigen Austausch war die Teilnahme an dem Auftaktgottesdienst der Synode des Evangelischen Kirchenkreises und die anschließende Mitwirkung bei „Rock im Garten“ auf der Stadt-Insel in Lünen, bei der die jungen Gäste aus Serbien und die deutschen Gastgebenden die Tradition des Jugendaustausches zwischen Novi Sad und Dortmund sowie die Arbeit des Ökumenischen Humanitären Werkes und der Evangelischen Jugend (re-) präsentierten.
Ein bedeutender Moment für die Teilnehmenden dieser internationalen Jugendbegegnung war auch der Empfang im Dortmunder Rathaus, bei dem die jungen Freiwilligen von Vertreter*innen des Bürgermeisteramtes empfangen wurden. Die stellvertretende Bürgermeisterin, Frau Barbara Brunsing begrüßte die internationale Gruppe im Ratsaal der Stadt Dortmund und bekundete ihre Unterstützung für Initiativen, die junge Menschen aus verschiedenen Ländern miteinander verbinden.
Im Rahmen des Programms besuchten die jungen Menschen außerdem lokale Aktivitäten und erkundeten verschiedene Begegnungs-, Sozial- und Bildungseinrichtungen, wie die Initiative „SÖZ“, das Sozial-Ökologisches Zentrum und das „ Studio 41“ im Dortmunder Norden sowie das „Welthaus“ in der Dortmunder Innenstadt.
Darüber hinaus hatte die gastgebende Gruppe des diesjährigen Austausches auch kleinere und größere Ausflüge organisiert, wie z.B. einen Segelturn mit der A-Noah auf dem Phoenixsee und anschließendem Spaziergang im Westfalenpark mit Aussicht vom Florianturm sowie einen Besuch von Winterswijk, in den benachbarten Niederlande - ebenfalls sehr zur Freude der jungen Menschen.
Die Teilnehmenden unserer internationalen Jugendbegegnung besuchten schließlich auch die Reinoldikirche und informierten sich hier über die Aktivitäten anlässlich des Weltflüchtlingstages, wie das "Denkmal derMenschenwürde" und lernten außerdem den gemeinnützigen Verein „Grenzenlose Wärme“ kennen - eine Initiative, die Hilfsmittel an lokale und internationale Organisationen verteilt, um Menschen in Notsituationen zu unterstützen.
Organisiert wurde auch ein Besuch in Hamm, wo die Teilnehmenden die "Jugendkirche Hamm" besuchten und an einem Workshop "Gemeinsam Zukunft bauen" (mit Klemmbausteinen) teilnahmen. Im Rahmen des Begegnungsprogramms wurde in Kooperation mit dem Jugendring Dortmund, der zahlreiche Jugendinitiativen, -organisationen und -verbände in der Stadt zusammenbringt und ebenfalls im Rahmen der internationalen Jugendarbeit aktiv ist, ebenfalls ein Workshop durchgeführt: „Betzvata“ (hebräisch für „Miteinander“), eine Methode für demokratische Aushandlungsprozesse und gegenseitige Anerkennung unterschiedlicher Standpunkte.
Insgesamt nahmen in diesem Jahr 20 junge Freiwillige an dem Austausch teil – 10 aus Serbien und 10 aus Deutschland – die durch gemeinsame Arbeit, Gespräche und Besuche bei zivilgesellschaftlichen Organisationen die Möglichkeit hatten, Erfahrungen auszutauschen, persönliche und soziale Kompetenzen zu entwickeln und neue Freundschaften zu schließen.
Die Internationale Jugendbegegnung wurde mit Mitteln des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, der Stadt Dortmund und der Evangelischen Kirche gefördert.




