Artikel

Gemeinsam gegen Gewalt und Menschenfeindlichekeit

Schalom“ ist hebräisch und heißt ursprünglich „Vervollständigung“. Im Deutschen wird es oft mit „Friede“ übersetzt.

In der Schalom OT, dem offenen Jugendtreff der Evangelischen Friedenskirchengemeinde Dortmund Nord-Ost konnte am Samstag, den 08.02. und Sonntag, den 09.02. wieder ein spannender Workshop bzw. ein Vertiefungsseminar „Gemeinsam gegen Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ für engagierte bzw. interessierte junge Menschen angeboten werden.

 

Themen wie „Ausgrenzung“, „Diskriminierung“ und „Gewalt“ beschäftigen uns auch in der Bildungs- und Freizeitarbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen regelmäßig. Mitarbeitende sowie erfahrene Gruppenleitungen sind in Konflikt- und Gewaltsituationen ebenfalls immer wieder herausgefordert entsprechend selbstbewusst, couragiert und mit pädagogischem Fingerspitzengefühl aktiv zu werden und ein bzw. entgegen zu wirken.

Zusammen mit Sascha Schmittutz, einem Trainer der Gewaltakademie Villigst und Koordinator des Bundesprojektes „Demokratie leben“, ging es an diesem Wochenende darum, Menschenfeindlichkeit und Gewalt zum Thema zu machen. Außerdem gemeinsam auszuprobieren,  was wir Gewalt und Hass entgegenhalten und wie wir Menschenwürde und Frieden fördern können und dabei von- und miteinander zu lernen:

• Gewalt zu erkennen und beim Namen zu nennen
• Regeln und Vertrauen zu entwickeln und zu pflegen
• Hilfe zu holen und zu organisieren
• Konflikte konstruktiv zu bearbeiten

Insbesondere mit Blick auf die leider immer wieder eskalierende, rechtsextremistische Gewalt - u.a. wie aktuell in Hanau - müssen weiterhin Angebote zur Prävention von Gewalt und Rechtsextremismus gemacht werden sowie der Schulterschluss und die Solidarität zur nachhaltigen Stärkung von Demokratie und Freiheit gesucht werden. 

Allen Aktiven und Engagierten weiterhin viel Mut, Kraft und ein herzliches 
„Schalom! Ich hoffe, es geht dir gut und du lebst mit dir und mit anderen im Frieden." 

Evangelische Jugend Dortmund

Jahreslosung 2020

Ich glaube;
hilf meinem Unglauben.

Markus-Evangelium 9,24