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Filmabend „Made in Bangladesh”

"Sie kam zwar mit dem Schrecken davon, aber so konnte es für sie nicht weitergehen. Nachdem den Arbeiterinnen ein Monatslohn nicht gezahlt worden ist, fing Shima an für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Sie hatte vor eine Gewerkschaft zu gründen, um eine Chance gegen ihren Chef zu bekommen."

Erst im Mai kommt er in die Kinos, aber schon im März konnten wir ihn zeigen: den Spielfilm „Made in Bangladesh“!
Gemeinsam mit der Regionalgruppe der Kampagne für saubere Kleidung haben wir einen digitalen Filmabend veranstaltet.

Gegen 19 Uhr haben wir uns in einem Zoom Raum online getroffen und mit einer kurzen Vorstellungsrunde gestartet. Wir haben erfahren, warum die Teilnehmenden sich für den Filmeabend angemeldet haben und was sie an dem Thema interessiert. Danach kam es dann zum wirklichen Beginn des Abends und alle konnten sich den Film über einen Link angucken.

Der Film handelt von einer jungen Frau namens Shima. Sie ist Anfang 20 und arbeitet in einer Textilfabrik in Dhaka, einem Ort in Bangladesch. Sie entfloh einer Zwangsehe und floh aus ihrem Heimatdorf. Nun arbeitet sie in der Textilfabrik, in der es jetzt vor einiger Zeit gebrannt hatte und eine Kollegin von Shima sogar starb. Sie kam zwar mit dem Schrecken davon, aber so konnte es für sie nicht weitergehen. Nachdem den Arbeiterinnen ein Monatslohn nicht gezahlt worden ist, fing Shima an für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Sie hatte vor eine Gewerkschaft zu gründen, um eine Chance gegen ihren Chef zu bekommen.

Der Film begleitet sie auf diesem Wege, für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Aber ob sie das schafft, davon müsst ihr euch schon selbst überzeugen.

Im Anschluss an den Film gab es eine Diskussionsrunde, wobei sehr deutlich herausstach, wie wütend der Film die Teilnehmenden gemacht hat. Doch hat es ihnen auch Hoffnung gegeben, dass Shima, vielleicht als Beispiel für viele andere gehandelt hat und dass sich wirklich etwas verändern kann.

Zum Abschluss stellten wir uns der Frage: „Was können wir selbst machen? Wie können wir unseren Konsum besser gestalten und fairer einkaufen?“. Dabei trugen wir einige Unternehmen zusammen, bei denen wirklich auf die faire Produktion der Produkte geachtet wird und nahmen uns zum Abschluss vor, selbst einmal mehr darauf zu achten, was wir wo kaufen.

Vielleicht tut ihr das ja auch, denn den Film könnt auch ihr ab dem 20.05 im Kino schauen…

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