
Alle in einem Pott - 6. Kindergipfel in Haus Villigst
"Das Zelten war ein großes Abenteuer", "Mir hat mein Workshop am besten gefallen, da haben wir Blumentöpfe bemalt", "Als Deutschland gegen Argentinien gewonnen hat und wir alle zusammen gejubelt haben, das war richtig cool". Solche und noch viele Stimmen mehr hörte man am Sonntag bei der Verabschiedung in Haus Villigst.
Los ging es am Freitag, denn da trafen zahlreiche Gruppen aus der ganzen westfälischen Landeskirche in Haus Villigst in Schwerte ein. Über 200 Kindern mit ihren Teamerinnen und Teamern bauten ihre Lager in der Zeltstadt im Park auf. Aus Dortmund kamen die Kinder der St. Reinoldigemeinde, eine Jungengruppe aus der Schalomgemeinde und die Kinder der Cleverjugend aus dem Dortmunder Süden. Die Kirchengemeinden Selm und Preußen und die Stadtinsel Lünen kamen ebenfalls mit Kindergruppen, um den Bereich der Vereinigten Kirchenkreise zu komplettieren.
Am Freitagabend ging es los mit dem Bühnenprogramm, bei dem eine bunte Truppe nach "dem Pott" sucht. Selbst am späten abend, sind man einige der Theaterleute mit Kindern durch die Zeltstadt ziehen, auf der Suche nach dem Pott. Viele verschiedene Workshops begeistern die Kinder am Samstag morgen. Es wurde Theater gespielt, gemalt, gekocht, genäht, bebaut, Zirkus veranstaltet und vieles mehr.
Am Nachmittag sollte es weitere Aktionen geben, die aber auf Grund der Unwetterwarnung nur zum Teil stattfanden. Aus Sicherheitsgründen wurde die Zeltstadt abgebaut und alle bekamen große Schlafräume zugwiesen, in denen dann das Lager wieder aufgeschlagen wurde. Die Umzugsaktion tat der Stimmung keinen Abbruch und als die ersten Tropfen fielen saßen fast alle beim gemeinsamen Fußball gucken.
Am Abend wurde dann auch endlich der Pott gefunden. Ein riesiger Pott, der von den Kindern der Reinoldigemeinde in geheimer Mission im Vorfeld gebaut wurde. Ganz stolz präsentieren dann auch die Kinder den Pott, in den dann alle anderen gute Wünsche hineinwerfen konnten. Anschließend wurde das Musical "40 Tage auf dem Turm" aufgeführt, bei dem die kleine Maus Adiva mit ihren Freunden viel erlebt.
Bei Sonnenschein am Sonntag konnten dann alle auch wieder an der Außenbühne zusammen kommen. Dort wurden dann, wie alle 2 Jahre, die KÜV Plaketten vergeben. Diese zeichnen Gemeinden aus, die kinderfreundlich sind, in denen was für Kinder getan wird. Auch die Gemeinden aus Dortmund und Lünen bekamen Plaketten. Anschließend wurde bei einem lebendigen Gottesdienst mit viel Gesang und Aktionen Gott gedankt. Mit Gottes Segen wurden die Kinder dann verabschiedet. Viele freuen sich schon auf 2012, denn dann findet der nächste Kindergipfel statt.
Viele Fotos und Berichte gibt es unter:
www.kindergipfel.info
EKvW